Dienstag, 9. Februar 2016

Rückblick auf das vergangene Neuschneeereignis!


Kurzer Rückblick auf die vergangenen Niederschläge vor allem in den Staulagen der Karnischen Alpen und der Karawanken.  Am Sonntag, den 07.02., setzte die Störung ein und am Montag regnete es sehr stark in tiefen Lagen und die Schneefallgrenze lag in den Morgenstunden bei 1000 m und Vormittag stieg sie über 1400 m an. Begleitet wurde die Störung durch einen sehr starken teils orkanartigen Südwestwind. Tagsüber schneite es ab 1400 m schauerartig weiter, dazu wehte stürmischer Südwestwind.  Zusammenfassend sind in den Staulagen der Karnischen Alpen bis zu 40 cm, in den Karawanken bis zu 25 cm Neuschnee gefallen und in den anderen Gebirgsgruppen waren es nicht mehr als 10 cm. Immer wieder sorgte der Südwestwind für Schneeverfrachtungen und es bildeten sich große Triebschneeablagerungen. Die Neuschneemengen mit einem immer wieder über die verfrachtungsstärke wehenden Wind sorgten für erhebliche Lawinengefahr. 
 
Der Altschnee von der letzten Woche, durch den Wind geprägt wie hier in den Karnischen Alpen mit Blick auf den Oisternig (Schönwipfel 1980m)

Erkennbare Schneeverfrachtungen - in den Karnischen Alpen (Oisternig 2052m)
 

In den südlichen  tiefen Lagen, wie hier im Gailtal, regnete es sehr stark, das Wasser konnte aufgrund des gefrorenen Bodens nicht versickern. Die Schneefallgrenze lag bei 1400 m.


Am Naßfeld in den Karnischen Alpen wurden ca. 40 cm Neuschnee gemessen.

 


  

Vor einer Woche waren die Pisten am Naßfeld in den Karnischen Alpen noch ohne Naturschnee
 


 
Am Montag wurden endlich auch die Pisten am Naßfeld in den Karnischen Alpen mit Naturschnee versorgt und es herrschten winterliche Verhältnisse
 
Messungen am Gartnerkofel in den Karnischen Alpen mit 30 cm Neuschnee
 
 
 
 
Windmessungen am Naßfeldpaß in den Karnischen Alpen
 


 

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