Schade!
Dienstag, 28. August 2018
Dienstag, 12. Juni 2018
Österreich und Slowenien optimieren die Vorhersagen und Warnungen in der Grenzregion
Das Projekt CROSSRISK soll die Risiken in Zusammenhang mit Regen und Schnee in der Grenzregion von Österreich und Slowenien vermindern. Unter anderem werden einheitliche, mehrsprachige Warnsysteme entwickelt, die künftig den Behörden und der Bevölkerung frei zur Verfügung stehen. Das Projekt wird von der ZAMG geleitet, startet mit einem Workshop von 11. bis 12. Juni 2018 in Graz und dauert drei Jahre.
Projekt "Crossisk"
ZAMG - Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
ORF-Kärnten
ORF-Steiermark
Sonntag, 29. April 2018
Einstellung des täglichen Lawinenprognoseberichtes!
Der Lawinenwarndienst Kärnten stellt die täglichen
Lawinenprognoseberichte ab Montag, dem 30. April 2018 ein. Wir bedanken uns
bei allen UnterstützernInnen.
Bei wesentlichen Änderung der Lawinengefahr werden Informationen auf unserer, während der Sommermonate in Umbau befindlichen Homepage und im LWD-Blog veröffentlicht.
Allen NutzernInnen unserer Dienste wünschen wir einen schönen
und erholsamen Sommer 2018.
Das Team des Lawinenwarndienstes Kärnten!
Donnerstag, 26. April 2018
Der letzte Wochenbericht in der Saison 2017/2018
Ab Freitag, dem 20 April 2018 sorgte eine Hoch für frühlingshafte
Temperaturen und Sonnenschein bis zum
Wochenende. In den Tallagen wurde bereits die 20° C Marke deutlich
überschritten. Montag gab es durch eine Störung aus Südwesten in Teilen des
Landes Regen mit heftigen Gewittern. In den restlichen Tagen herrschten
anfänglich noch kleinere Störungsausläufer mit Regen in den südwestlichen Teiles des
Landes, bis Donnerstag dominierte aber ein
stabiles Hoch mit sehr milden Tagestemperaturen bis in hochalpinen Lagen. Ab Donnerstagnachmittag
zieht eine Kaltfront über Kärnten mit etwas Neuschnee in hochalpinen Lagen der
nördlichen Gebirgsgruppen Kärntens.
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| Nassschneelawinen an den Südhängen im Bereich des Schigebietes am Mölltaler Gletscher in den Hohen Tauern |
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| Eine geschlossene Schneedecke findet man nur in hochalpinen Lagen - Mölltaler Gletscher Schareck 3123 m - Goldberggruppen in den Hohen Tauern |
Die Sonneneinstrahlung und die
Erwähnung in allen Höhenlagen haben der Schneedecke allgemein zugesetzt. Die
Schneedecke ist in allen Höhenlagen feucht, nass bzw. faul und eine
geschlossene Schneedecke liegt vermehrt erst ab 2500 m. In den vereinzelten klaren Nächten konnte die Schneedecke ausstrahlen und sich
verfestigen. Jedoch durch den Regen und die Tageserwährmung mit
Sonneneinstrahlung verlor die Schneedecke rasch an Festigkeit und es konnten
vermehrt Nassschneelawinen und Gleitschneelawinen beobachtet werden.
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| In mittleren Lagen und sonnseitigen Hängen schreitet die Ausaperung rasch voran! Bild: Feistritzeralm - Karnische Alpen FEST Klagenfurt |
Allgemein herrschte GERINGE
Lawinengefahr und durch die Tageserwährmung stieg die Lawinengefahr auf MÄSSIG
an. In der vergangen Woche herrschten frühlingshafte Verhältnisse mit Firn bis in hohen und hochalpinen Lagen. Auch Hochskitouren waren besonders bevorzugt und
eine geschlossene Schneedecke konnte erst ab 2500 m vorgefunden werden. In den südlichen
Hängen ist die Ausaperung bereits bis auf 2000m vorangeschritten.
Donnerstag, 19. April 2018
Wochenrückblick von Freitag, dem 13. April 2018 bis Donnerstag, dem 19. April 2018
Durch ein Mittelmeertief regnete
es in der Nacht auf Freitag und die Schneefallgrenze lag oberhalb von 2000 m.
Die Niederschlagsmengen waren sehr gering und blieben deutlich unter den
Wetterprognosen. Samstag und Sonntag herrschte Hochdruckeinfluss mit herrlichem
Bergwetter und milden Temperaturen. Durch den Südföhn wurde zeitweise sogar
Saharastaub bis zu den Alpen transportiert. In der Nacht von Sonntag auf Montag
brachte ein Genuatief weitere Niederschläge mit einer Schneefallgrenze um 2600
m. Bei schwachem Südwestwind stiegen die Temperaturen auf + 6 Grad in 2000 m.
Auch am Dienstag musste die Sonne den Himmel über den Berggipfeln noch mit
dichten Wolken teilen. Der lebhafte Wind drehte von Südwest und Nordost. Ab
Mittwoch gab es in den Kärntner Bergen
strahlenden Sonnenschein mit Temperaturen in 2000 m + 9 Grad.
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| Neuschnee gab es Montag nur in hochalpinen Lagen. |
Regen und milde Temperaturen
setzten der Schneedecke ordentlich zu und eine geschlossene Schneedecke liegt
erst ab 1400 m. Die Schneedecke wurde sehr stark durchfeuchtet und verlor an
Festigkeit. Nur an wenigen Tagen mit klaren Nächten konnte sich die Schneedecke in den Nachtstunden
verfestigen. In den meisten Nächten war der Himmel bedeckt. Geringer Neuschneezuwachs
gab es oberhalb von 2600 m.
Bei den LWD - K Messstationen erkennt man den Rückgang der Schneehöhe. Die Schneedecke ist sonnseitig bis gegen 3000 m, schattseitig bis gegen 2400 m durchfeuchtet.
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Milde Temperaturen sorgten für die Durchfeuchtung der Schneedecke
Das Gleit- und Nassschneeproblem
sorgte in den Kärntner Gebirgsgruppen verbreitet für ERHEBLICHE Lawinengefahr.
In den Gurktaler Alpen und auf der Koralpe- u . Saualpe herrschte meist MÄSSIGE
Lawinengefahr. Von den Gleit- und Nassschneelawinen sind auch exponierte
Verkehrswege und Zufahrtswege zu den Schutzhütten betroffen. Nass- und
Gleitschneelawinen sind zunehmend auch an Nordhängen möglich. Aufgrund der
verbreitet großen Schneehöhen können teils noch mittlere und größere Gleitschneelawinen abgehen. Der tageszeitliche
Anstieg der Lawinengefahr ist allgemein zu beachten.
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| Nassschneelawinen |
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| Gleitschneelawinen |
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| Ein herrliches Winterwetter am vergangenen Wochenende am Mölltaler Gletscher |
Donnerstag, 12. April 2018
Wochenrückblick von Donnerstag, dem 05.04.2018 bis Donnerstag, dem 12.04.2018
Die Niederschläge am Donnerstag
blieben unter den Wetterprognosen.
Sonnenschein und milde Temperaturen bis in hohen Lagen gab es am
vergangenen Wochenende. Am Sonntag sorgte der föhnige Südwestwind für mäßige
Windverhältnisse. Am Montag und Dienstag war es im Gebirge überwiegend stark bewölkt,
höhere Gipfel waren zeitweise auch im Nebel. Immer noch herrschte am Mittwoch leicht
unbeständiges Bergwetter, der Südwestwind lies nach. Und in der Nacht auf Donnerstag regnete es und die Schneefallgrenze
lag in Westen bei 2000 m und in Osten bei 2200 m.
Lawinen in der letzten Woche:
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| Die bekannten Gleitschneelawinen auf der Mauthner Alm in den Karnischen Alpen |
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| Eine große Schadlawine in der Karnischen Region, Kirchbacher Wipfel 1880 m. Am 5. April 2018 gegen 17.00 Uhr löste sich an einem Nordhang des Kirchbachwipfels eine große Schneebrettlawine. ORF Kärnten |
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| Eine Gleitschneelawine auf der Turracher Höhe in den Kärntner Nockbergen am vergangenen Wochenende Eine Gleitschneelawine unter dem Kasperkopf 2129 m - Simentergraben in den Kärntner Nockbergen |
Die Lawinengefahr unterliegt zum
Großteil einem Tagesgang beginnend mit MÄSSIGER Lawinengefahr. Die steigenden
Tagestemperaturen mit Sonneneinstrahlung
und der Regeneintrag führten zu ERHEBLICHER Lawinengefahr. In hochalpinen Lagen
der Hohen Tauern sorgte der Südföhn für das Triebschneeproblem.
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| Nassschneeproblem |
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| Gleitschneeproblem |
Freitag, 6. April 2018
Wochenrückblick von Freitag, dem 30.03.2018, bis Donnerstag, dem 04.04.2018.
Ein Tiefdruckkomplex sorgte am
Freitag und Samstag für regnerisches Wetter. Die Schneefallgrenze lag am Beginn
bei 1800 m und am Karsamstag fiel die Schneefallgrenze im Westen auf 1300 m und in den östlichen Karawanken auf 1600 m.
Am Ostersonntag lockerten die Wolken im Tagesverlauf mit teil stürmischen Nordwestwind auf und die Temperaturen
erreichten in 2000 m –5 Grad. Der Ostermontag verlief meist wolkenlos und es
herrschte schönes Bergwetter bis Dienstag. Am Mittwoch dominierten in den
Bergen meist dichtere Wolken und es begann leicht zu regnen. Die Temperaturen
waren durch die Südwestströmung sehr mild in 2000 m +6 Grad. Am Donnerstag war
das Wetter weiterhin unbeständig mit teils Regen. Schnee fiel erst ab
2000 m.
| Wind - vorwiegend sorgte der Südwestwind für Triebschneeansammlungen |
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| Im kammnahen Gelände (auf der windabgewandten Seite) sind die starken Schneewechten deutlich erkennbar. |
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| Die Tätigkeit des Windes lässt sich im Gelände oft leicht erkennen hier die Windgangeln. |
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| Eine mächtige Schneedecke liegt noch auf 1700 m Turracher Höhe - Nockberge |
Milde Temperaturen haben am
Beginn zu einer weiteren Setzung der Schneedecke gesorgt. Durch die neuerlichen
Niederschläge am Freitag fielen ca. 20 bis 30 cm Neuschnee in den Kärntner Gebirgsgruppen.
Bis Samstag gab es in den südöstlichen Gebirgsgruppen weitere 30 cm Neuschnee.
Durch den Regen wurde die Schneedecke bis auf ca. 1900 m durchnässt und es
wurden spontane Nassschneelawinen vor allem an steilen Hängen beobachtet. Der
Südwestwind sorgte oberhalb von 2000 m für teils mittlere
Triebschneeablagerungen. Der Triebschnee lagerte meist auf einer verharschten
Altschneedecke wo die Bindung nicht optimal war. Schneebrettlawinen wurden
meist an den windexponierten Stellen ONW, Nassschneelawinen an den besonnten
steilen Hängen beobachtet.
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| Schneebrettlawine am Ostermontag auf der Turracher Höhe - Nockberge |
Mit Schnee, Wind und Regen herrschte verbreitet ERHEBLICHE Lawinengefahr. In den Karnischen Alpen und Karawanken wurde am Samstag die Lawinengefahr mit GROSS beurteilt. MÄSSIGE Lawinengefahr herrschte in den Gurktaler Alpen, auf der Koralpe und Saualpe.
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