Donnerstag, 19. Februar 2015

Wochenbericht vom 13. Februar bis 19. Februar 2015



Hochdruckeinfluss mit strahlenden Sonnenschein sorgte am Freitag für eine günstige Setzung der Schneedecke. In der sternklaren Nacht zum Samstag hat sich die angefeuchtete Schneedeckenoberfläche wieder verfestigt und auch Oberflächenreif bilden können.
Am Sonntag sorgte eine schwache Störung, ausgehend von einem Mittelmeertief, für wenige Zentimeter Neuschnee in den Karnischen Alpen. Ab Montag sorgte stabiles Hochdruckwetter in den Alpen.
Der Wind wehte nur schwach vorwiegend aus nördlichen Richtungen. 




Wenige Zentimeter an Neuschnee in den Karnischen Alpen (LWD-K Station in den Karnischen Alpen - Gartnerkofel)



Milde Temperaturen über 2000m (LWD-K Station in den Hohen Tauern - Hintere Lucke)
Meist nur schwacher Wind (LWD-K Station Gailtaler Alpen - Goldeck)

Sonnenschein und milde Temperaturen sorgten für eine Verfestigung der Schneedecke (LWD-K Station in den Hohen Tauern - Hintere Lucke)



 


Eine geschlossene Schneedecke mit 60 cm Schnee liegt in den Nockbergen/Nähe Bonnerhütte  (Bild: LWD-K)







Stabiles Hochdruckwetter mit milden Temperaturen und sternenklaren Nächten sorgte für eine günstige Verfestigung und Stabilisierung der Schneedecke welche mit aufbauend umgewandelten Schichten abwechselnd mit Krusten, aufgebaut ist. Eine Störung der Schwachschichten in der Schneedecke ist meist nur an den Übergängen von wenig zu mehr Schnee möglich. Durch milde Temperaturen und strahlenden Sonnenschein hat untertags die Schneedecke immer wieder etwas an Festigkeit verloren und es musste mit spontanen Rutschen und Lawinen gerechnet werden.




Zwei sponate Schneebrettlawinen in den Hohen Tauern (Bild: Alpinpolizei Kärnten)


Schneebrettlawine in den Hohen Tauern - Gemeinde Heiligenblut (Bild: Alpinpolizei Kärnten)


Ältere Schneebrettlawinen an der Ostseite und frische Schneebrettlawinen an der Westseite im freien Schiraum des Möllatler Gletschers/Schareck (Bild: Alpinpolizei Kärnten)

 
Durch die Verfestigung der Schneedecke wurde zum Wochenende die Lawinengefahr mit MÄSSIG beurteilt und ab die Dienstag herrschte GERINGE Lawinengefahr.  Das Hauptproblem waren die Altschneedecke mit den erwähnten Schwachschichten.



Für klare Fernsicht sorgte das Hochruckwetter in den Kärntner Bergen - Schneelage im Glocknergebiet - Hohe Tauern (Bild: FEST Klagenfurt)
 

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